Isofix-System

Der Kindersitzhersteller Britax / Römer gilt in Verbindung mit dem Volkswagenkonzern als der offizielle Erfinder des Isofix-Systems.

Wie funktioniert das Isofix-System?

Um einen möglichst sicheren Einbau eines Kindersitzes in ein Auto zu gewährleisten, besteht das Isofix-System aus 2 zwei Haltebügeln, die sich zwischen der Sitzfläche befinden und dort verhakt werden. Es handelt sich also um eine spezielle Steckverbindung, die der sicheren Montage des Sitzes dient.

Der größte Vorteil dieses Systems liegt definitiv in der Vermeidung von Einbaufehlern. Test haben ergeben, dass Kindersitze, welche mit einem Gurt befestigt werden in 70% aller Fälle nicht ordnungsgemäß eingebaut werden und somit schnell zu einem enormen Risiko bei einem eventuellen Aufprall werden können. Durch das ausgeklügelte System kann der Sitz sehr viel fester mit dem Auto verbunden werden, als bei einer Befestigung des Autokindersitzes mit einem Autogurt. Mehr Sicherheit für Kinder und eine leichtere Montage für Eltern sind die positiven Konsequenzen.

Ein kleiner Nachteil ist die meist nur auf den äußeren Sitzen mögliche Befestigung. Tests haben ergeben, dass eine Befestigung in der Mittelposition des Autos sicherer sein kann. Ein weiterer Makel sind die doch etwas teureren Anschaffungskosten.

Nichtsdestotrotz empfehlen wir sicherheitsbewussten Eltern stets zunächst zu einem Isofix basierten Kindersitz zu greifen. Die entstehenden Mehrkosten rechtfertigen die Sicherheitsvorteile durchaus, denn statistisch gesehen werden 97% aller Isofix-Systeme richtig eingebaut. Zum Vergleich: bei Gurtsystemen liegt die Zahl der korrekt montierten Sitze bei durchschnittlich 30%. Sie sparen nicht nur Zeit durch den schnellen und unkomplizierten Ein- und Ausbau, sondern investieren auch in die größtmögliche Sicherheit Ihres Kindes.