Kaufberatung

Quelle: Kraftprotz  / pixelio.de

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Die Frage nach dem richtigen Auto-Kindersitz stellen sich Eltern meist schon vor Geburt des Kindes. Denn der Kauf eines Kindersitzes ist weitaus schwieriger als manch Kinderloser denken möchte. An oberster Stelle steht natürlich die Sicherheit. Die sollte bei einem Kindersitz besonders groß sein. Aber auch die Handhabung einfach sein, denn es besteht ein Zusammenhang zwischen Handhabung und Sicherheit. Larovo kann nun mit der Autokindersitz-Kaufberatung allen Eltern bei der Suche nach dem richtigen Kindersitz helfen.

 

Worauf muss ich beim Kauf von Kindersitzen achten?

Sie sollten zunächst darauf achten, dass der Kindersitz neu ist. Von gebrauchten Kindersitzen sollten Sie die Finger lassen, da diese zu Materialermüdung neigen und die Sicherheit so stark beeinträchtigt wird. Das gleiche gilt für Kindersitze, die im Freundeskreis und Bekanntenkreis weitergereicht werden. Sie sollten nie ein gewisses Alter überschreiten. Besser ist es, einen Neuen zu kaufen. Weitere Kriterien können Reinigung und Platzbedarf sein. Zum einen sollte der Sitz einfach zu reinigen sein, vor allem wenn man länger unterwegs ist.

 

Welcher Kindersitz für welches Alter?
Quelle: GTÜ  / pixelio.de

Quelle: GTÜ / pixelio.de

Kindersitze sind eigentlich nicht nach Alter ausgelegt, sondern nach Größe. Zudem sind die Übergänge, bis zu welcher Größe die Kindersitze passen, fließend. Die Hersteller ordnen Ihre Kindersitze meist nach Gewicht. Man sollte aber auch auf die Körperlänge achten. Bei kleineren Kindersitzen und Babyschalen sollten die Füße nicht über den Sitz herausschauen, das gleiche gilt bei größeren Sitzen für den Kopf. Genaueres finden Sie in den Bedienungsanleitungen. Es gibt folgende Gruppen: Gruppe 0 (Geburt bis 9 Kilogramm) Gruppe 0+ (Geburt bis 13 kg) Gruppe I (von 9 bis 18 kg) Gruppe II/III (von 15 bis 36 kg) Mitwachsende Sitze: Gruppe 0+/I (nur sehr wenig Produkte vorhanden) Gruppe I/II/III (von 9 bis 36 kg)

 

Sicherheit von Kindersitzen

- Tests von Autokindersitzen

Autokindersitze sollen vor allem der Sicherheit der Kleinen dienen. Normale Auto-Gurte reichen bei weitem nicht als Rückhaltevorrichtung aus. Deswegen werden diese oft geprüft. Der bekannteste ist der gemeinsame Test von ADAC und Stiftung Warentest. Die Ergebnisse der Testberichte werden bei der Kaufberatung berücksichtigt.

- Einbau von Kindersitzen

Auf jeden Fall sollten Sie beachten, dass beim Einbau eines rückwärts gerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, vor allem sogenannten „Babyschalen“ der Beifahrerairbag in jedem Fall ausgeschaltet ist. Es wird empfohlen, den Kindersitz immer auf die Rückbank zu stellen, um so wenig wie möglich abgelenkt zu sein. Wenn das Kind schreit oder unruhig wird, kann man kurz anhalten, beruhigen und dann weiterfahren. Falls man zu Zweit fährt, kann der Beifahrer hinten sitzen. Bei manchen Kindersitzen kann auch eine Ruheposition eingestellt werden, sodass das Kind einfacher schlafen kann. Meist wird dazu die Lehne des Sitzes oder der gesamte Sitz in eine waagerechte Position gebracht.

- Handhabung von Kindersitzen

Autokindersitze sollen vor allem der Sicherheit der Kleinen dienen. Normale Auto-Gurte reichen bei weitem nicht als Rückhaltevorrichtung aus. Deswegen werden die Kindersitze oft geprüft. Der bekannteste ist der gemeinsame Test von ADAC und Stiftung Warentest, bei dem die Testsieger ermittelt werden. Die Ergebnisse der Testberichte werden bei der Kaufberatung berücksichtigt.

- Handhabung von Kindersitzen

Auch bei der täglichen Handhabung sollte immer auf die Sicherheit geachtet werden. Hauptaugenmerk sollte auf das Anlegen des Gurtes gelegt werden. Sowohl der normale Autogurt als auch der Hosenträgergurt sollten immer straff gezogen werden, da sonst das Kind bei einem Unfall darunter durchrutschen oder vom Gurt verletzt werden kann. Besonders der Übergang von Winter zu Frühling sollte beachtet werden. Im Winter hat das Kind meist deutlich mehr Kleidung an als im Frühling, sodass der Gurt unter Umständen loser ist und nachjustiert werden muss. Sämtliche Babyschalen sind rückwärts gerichtet einzubauen. Dies dient der höheren Sicherheit. Für die Gruppe I gibt es ganz wenige Sitze, die gegen die Fahrtrichtung eingebaut werden können. Die größeren Modelle werden nur vorwärts gerichtet gebaut. Schließlich sollte darauf geachtet werden, dass man nie die Kinder im Auto allein lässt, auch nicht mit geöffnetem Fenster. Auch sollte man ein Kind auch im Auto nie der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Die meisten Babyschalen verfügen über einen Sonnenschutz, den man am Tragebügel einhängen kann.

- Isofix bei Kindersitzen

Mit einer Isofix-Halterung ist der Kindersitz mit der der Karosserie fest verbunden. Das erhöht die Sicherheit bei einem Unfall sehr. Bei fast allen Herstellern von Babyschalen gibt es Isofix-Stationen, welche mit der Isofix-Halterung im Auto fest verbunden sind. Hier wird auch die Handhabung erleichtert, da man die Schale nur aus der Station nehmen muss Für viele stellt sich allerdings die Frage, ob das Auto eine Isofix-Halterung hat bzw. ob man Isofix nachrüsten kann. Dazu schaut man als erstes in die Bedienungsanleitung des Autos. Die neueren Modelle haben fast alle Isofix, nur sind die Halterungen nicht immer einfach zu finden oder es müssen teilweise Teile des Polster ausgeschnitten werden. Eine Isofix-Halterung besteht aus jeweils zwei Bügeln, an denen man den Kindersitz reinklickt.

 

Welcher Norm müssen Kindersitze entsprechen?
Kindersitze müssen der ECE-Prüfnorm 44/03 bzw. 44/04 entsprechen. Am orangen ECE-Prüfsiegel kann man erkennen, ob der Kindersitz dieser Norm entspricht und ob er in Deutschland zugelassen ist. Dies sollte man beachten, wenn man einen Kindersitz beispielsweise über da Internet im Ausland kauft, da nicht nur ein Sicherheitsrisiko besteht, sondern auch Verwarnungsgeld von 30 Euro erhoben werden kann. Wer sein Kind völlig ohne Sicherung im Auto mitnimmt, dem droht ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg. Für ältere Kinder gilt: Bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und bis 1,50 Meter muss ein Kindersitz verwendet werden. Wenn jemand älter als 12 Jahre alt und kleiner als 150cm ist, dem wird eine Sitzerhöhung für den optimalen Lauf des Gurtes empfohlen.

 

Hersteller von Kindersitzen

Römer

Die Kindersitze von Römer sind vor allem bei der Sicherheit gut, zuletzt gab es aber laut Stiftung Warentest Probleme bei der Qualität. So hielt der Tragebügel des Modells Baby Safe nicht richtig. Sollten Sie bereits ein solches Produkt besitzen und Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an den Römer Kundenservice oder ihren Händler.

Maxi-Cosi

Maxi-Cosi ist vor allem für Babyschalen bekannt. Diese erfüllen höchste Sicherheitsstandards – allerdings nur in Verbindung mit einer Isofix-Station. Die holländische Firma Maxi-Cosi gehört mittlerweile ebenso wie Safety 1st, ein weiterer Kindersitz-Hersteller, zur kanadischen Dorel Gruppe.

Storchenmühle

Weltweit erster Hersteller von Kindersitzen in war Storchenmühle im Jahr 1963 mit dem Modell „Nicki“. Heute gehört die Firma zum bekannten Sitzhersteller Recaro.

Chicco

Chicco ist der Markenname der italienischen Artsana Gruppe, für sämtliche Produkte im Bereich Baby Care, so auch Autokindersitze.

Cybex

Junger deutscher Hersteller, der nicht nur Kindersitze, sondern auch Kinderwagen und Babytragen herstellt. Hat bei ADAC-Tests bisher überdurchschnittlich gut abgeschlossen.

Peg Perego

Peg Perego ist italienische Marke, die besonders für ihr Design bekannt ist.