Babyschale oder Reboarder ?

Eines der vielen Fragen, mit denen sich Eltern auseinander setzen und in vielen Plattformen für heiße Diskussionen sorgt: „Babyschale oder Reboarder?“.

Wir haben für Sie recherchiert und analysiert. Basierend auf Erfahrungen von Eltern, Empfehlungen von Ärzten und Statistiken ein Exposé erstellt, worin die gesammelten Informationen für Sie und Ihren Nachwuchs kompensiert wurden.

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Allgemeines über Babyschale/ Reboarder

Zu Beginn sollte man sich über die Form und Funktion der Babyschale bzw. des Reboaders bewusst sein.

Babyschalen sind Kindersitze die ab der Geburt verwendet werden können. Sie besitzen eine gewölbte Form und ermöglichen es, mit dem Kind bequem und sicher unterwegs zu sein.

In den meisten Fällen gelten Babyschalen von der Größengruppe 0 (Körpergewicht bis 10kg) bis 0+ (bis 13kg) und sind aus dem Auto zu entnehmen und mit dem Baby transportierbar.

Reboarder sind genau wie die Babyschale ab der Geburt verwendbar, können aber noch bis zu einem Alter von 4 Jahren verwendet werden. Besonderheit bei einem Reboarder ist grundsätzlich, dass dieser Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung angebracht wird.

In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Kinder bzw. Säuglinge nur mit Hilfe von Reboardern oder Babyschalen im Auto mitfahren dürfen.

Was ist die Besonderheit von Reboardern?

Ein Kleinkind, ist bei einem Frontalaufprall besser geschützt, als in einem nach vorne gerichteten Kindersitz. Der Reboarder wirkt wie ein Schutzschild, das Kind wird abgefangen, die Energie verteilt, die Gefahr schwerer Wirbelsäulenverletzungen minimiert.

Für Kinder bis 4 Jahre sollten Reboarder die erste Wahl sein.

Handhabung/ Langwierigkeit

Damit Sie als (künftige) Eltern möglichst praktisch und einfach mit Ihren Kind Fahrten unternehmen können, gibt es einige Dinge die zu beachten sind.

Reboarder werden an den Sitz befestigt und mit Hilfe eines Fußes stabilisiert. Es sind einige Schritte von Nöten, um den Sitz einzubauen und wieder abzubauen, was ihn laut einigen Eltern umständlich und unpraktisch macht, da man das Kind immer wieder aus dem Sitzt herausnehmen muss.

Im Vergleich dazu ist die Babyschale praktischer. Sie wird mit schnellen Handgriffen an den Sitz befestigt und ist genauso schnell wieder entnommen. Der Vorteil liegt hier, dass der Säugling mit der Babyschale transportiert werden kann und je nach Modell sogar auf einen Kinderwagen stellbar ist. So sind Spaziergänge ganz einfach gestaltet.

Im Punkt Langwierigkeit ist der Reboarder der Sieger. Denn wie zuvor schon angedeutet, ist dieser bis zu einem Lebensalter von 4 Jahren (bis zu 18kg) verwendbar.

Komfort für das Kind

Auch für das Kind muss die Fahrt angenehm und möglichst bequem sein, aus diesem Grund auch hier wieder der Vergleich.

Wegen der gewölbten Form der Babyschale empfehlen Ärzte und Experten, den Säugling nicht länger als max. 30- 40 Minuten in der Babyschale liegen zu lassen, dass liegt daran, dass der Rücken von Kleinkindern noch nicht stabil genug ist und es zu Rückenverkrümmungen kommen kann, wenn das Kind sich zu lange darin befindet.

Der Reboarder hingegen eignet sich auch für längere Strecken und schafft ebenfalls Annehmlichkeiten für das Kind. Dadurch, dass der Reboarder entgegengesetzt der Fahrtrichtung angebracht ist, ermöglicht er einen besseren und angenehmeren Ausblick aus dem Autofenster. Das Kind kann die Objekte außerhalb des Fensters länger fixieren, was die Augen nicht sehr belastet.

Sicherheit

Ein Punkt der unvermeidlich wichtig ist, sowohl für Eltern als auch für Kinder. Babyschalen und Reboarder sind dazu da die Kinder im Auto mitzunehmen ohne Angst zu haben, dass ihnen was zustößt. Doch welches der beiden Modelle ist denn nun das Sicherste?

Skandinavische Unfallstatistiken haben gezeigt, dass nach der Einführung des Reboarders, weniger Kinder bei Autounfällen an Genickbrüchen sterben. Das ist damit zu begründen, dass der Reboarder entgegengesetzt der Fahrtrichtung angebracht ist und im Falle eines Frontalaufpralls, die Kraft des Aufpralls sich auf den Rücken verteilt und somit den noch instabilen Nacken stützt. Ein Genickbruch wird somit verhindert.

Während die Babyschale die Unfallverletztung um 62% reduziert, ist der Reboarder mit einer Reduzierung von 90% sicherer.

Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, dass beide Modelle sicher sind, solange diese die Sicherheitsstandarts einhalten.

Fazit

Letztenendes empfehlen viele Eltern und Experten, dass bis zu einem Alter von 6 Monaten (bzw. 8 variiert je nach Säugling) eine Babyschale praktischer ist. Wenn das Kind dann aufrecht sitzen kann, sollten Sie auf einen Reboarder umsteigen.

Die besten Babyschalen und Reboarder haben wir ebenfalls recherchiert und analysiert.

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Für die Eltern, die sich immer noch nicht sicher sind, ist der 2wayFamily Kindersitztkonzept von MaxiCosi zu empfehlen, welcher sowohl Babyschale, als auch Reboarder vereint.